IPE Nationales Mustercurriculum "Interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation"

Das Gemeinschaftsprojekt verfolgt das Ziel, interprofessionelle Lehr- und Lerninhalte curricular zu verstetigen. Hierfür werden vorhandene Lehrkonzeptionen zusammengeführt und in einem wissenschaftlichen, evaluativ angelegten Prozess in Form eines longitudinalen Mustercurriculums aufbereitet.

Sie befinden sich hier:

IPE: Projektbeschreibung

Um zukünftig die komplexen Anforderungen in den unterschiedlichen Settings der Gesundheitsversorgung bewältigen zu können, bedarf es einer professionsübergreifenden Zusammenarbeit und Kommunikation. In diesem Zusammenhang hat die Ausbildung der Gesundheitsprofessionen große Bedeutung, da bereits in dieser Phase Grundlagen für eine effektive interprofessionelle Kooperation gelegt und entsprechende Kompetenzen angebahnt werden. Nachdem, insbesondere im internationalen Vergleich, dieses Thema an bundesdeutschen (Hoch)schulen für Gesundheitsberufe lange Zeit nur wenig Beachtung fand, lassen sich in jüngster Vergangenheit erste Praxisentwicklungsprojekte und Initiativen zur Anpassung von Curricula und Ausbildungsstandards identifizieren.

Genau hier liegt der Ausgangspunkt für dieses Gemeinschaftsprojekt. Es verfolgt das Ziel, interprofessionelle Lehr- und Lerninhalte curricular zu verstetigen. Hierfür werden vorhandene Lehrkonzeptionen zusammengeführt und in einem wissenschaftlichen, evaluativ angelegten Prozess in Form eines longitudinalen Mustercurriculums "Interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation" aufbereitet. Darüber hinaus sollen hierauf abgestimmte Prüfungsformate entwickelt werden.

Um die Implementierung in den jeweiligen Ausbildungssettings zu fördern, werden zudem strukturelle Rahmenbedingungen in den Blick genommen und exemplarische Konzepte zur Qualifizierung von Lehrenden sowie zur Implementierung interprofessionellen Lehrens und Lernens erstellt.
Für weitere Informationen zum Projekt klicken Sie bitte hier

Projektteam

Projektleitung
Prof. Dr. Jana Jünger, Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP Mainz )

Projektpartner
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen
Prof. Dr. Michael Ewers,  Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Dr. Franziska Bäßler, Universitätsklinikum Heidelberg

Projektlaufzeit

August 2016 – Juli 2018

Projektförderung

Robert Bosch Stiftung (Drittmittelprojekt)